Die ``Sanfte Kastration``

Die minimalinvasive Kastration ist ein sogenannter laparoskopischer Eingriff. Dabei wird die Bauchhöhle mit Gas (Kohlendioxid) aufgebläht, und anschließend die Operation über drei nur wenige Millimeter große Zugänge zum Bauchraum durchgeführt. Das Gas wird danach wieder abgelassen. Mit Ausnahme der äußersten Hautnaht wird kein Nahtmaterial verwendet, das Entfernen der Eierstöcke und der Verschluss der Blutgefäße erfolgen mit einem modernen Hochfrequenz-Chirurgiegerät.

Vorteile für ihr Tier

• Weniger Schmerzen durch kleinste Wunden
• Kürzere Operations- und Narkosezeiten
• Geringeres Komplikationsrisiko

Vier Vorteile für Sie und Ihren Liebling

Schnellere Erholung

Bei der Laparoskopie werden Zugänge in Millimetergrösse zum Bauchraum benötigt. Größere Hündinnen haben maximal ein Schnitt von 15mm. Unser erfahrenes Team steht Ihnen sehr gerne für jegliche Rückfragen zur Verfügung.

Kein Fäden ziehen

Die Gefäße im Bauch werden elektrochirurgisch sicher verschlossen ohne Beschädigung des übrigen Gewebes. Das Abbinden mit einem Faden entfällt und somit auch die damit verbundenen Risiken.

Kein Blutverlust

Die minimalen Wunden und die elektrochirurgische Versiegelung der Gefäße sorgen dafür, dass kaum Blutungen und keinerlei Blutverlust besteht.

Kein Leinenzwang

Aufgrund des Eingriffes muss Ihr Hund nicht eine Woche an der Leine ausgeführt werden, sondern ist nach zwei bis drei Tagen wieder belastbar. Wir empfehlen, den Hund 1-2 Tage nach dem Eingriff zu schonen.

Nach zwei bis drei Tagen ist der Hund wieder uneingeschränkt einsetzbar
(Jagd, Agility, Hundesport, Spaziergänge, usw.)
Bei der minimalinvasiven – wie auch der normalen Kastration – werden in der Regel nur die Eierstöcke entfernt (sofern die Gebärmutter gesund erscheint). Das Entfernen der Gebärmutter ist bei jungen Hündinnen entgegen anders lautenden Meinungen nicht notwendig da keine Gefahr einer späteren Erkrankung dieses Organs besteht. Diese Tatsache entspricht der offiziellen tiermedizinischen Lehrmeinung und wird in den meisten tierärztlichen Referenz-Kliniken bzw. von Spezialisten bestätigt.